Hoe heeft onze Duitse stagiaire AgroLingua ervaren?

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De afgelopen maanden heeft een Duitse studente van de universiteit van Essen stage gelopen bij AgroLingua. Lees hieronder hoe zij deze periode heeft ervaren. 

PS Inmiddels is Sarah in de AgroLingua-familie opgenomen!

Erfahrungen einer deutschen Praktikantin bei AgroLingua

 

Die Anfänge

Mein Praktikum bei AgroLingua begann in einer turbulenten Zeit: in meiner ersten Woche reisten einige Mitarbeiter, einschließlich meiner Praktikumsbegleiterin, zu einer Messe.

Eine Woche später wurde die gesamte IT umgestellt. Man muss selbst kein IT-Experte sein, um zu wissen: so etwas geht immer ein wenig holprig über die Bühne, egal, wie gut es vorbereitet wurde. Nach der Systemumstellung begann die Weihnachtszeit.

Kurz: Es war alles ein wenig hektisch und als Praktikant hätte man sich leicht wie das fünfte Rad am Wagen fühlen können. Glücklicherweise war dem nicht so. Ich fühlte mich von Anfang an sehr wohl und wurde freundlich vom Team aufgenommen.

 

Doch wie kam ich überhaupt nach AgroLingua?

Als waschechtes Pottkind (meine Wiege steht also im Ruhrgebiet) studierte ich zunächst in Essen Anglophone Studien und Niederländische Sprache und Kultur. Das machte sehr viel Spaß, aber nach meinem Bachelorabschluss wollte ich etwas „Handfesteres“ studieren und zog in die große weite Welt, um in einem liebenswerten Kaff in der Pfalz einen Master in Übersetzen zu machen.

Bei einer solchen Laufbahn liegt es nahe, für einige Zeit ins Ausland zu gehen. Das wollte ich gerne mit einem Praktikum in einem Übersetzungsbüro verbinden, um gleichzeitig ein bisschen Berufserfahrung zu sammeln.

Die Spezialisierung auf den Agrar- und Lebensmittelsektor sprach mich sehr an, ich muss aber auch gestehen, dass mich der Standort von AgroLingua in Venlo im ersten Moment abgeschreckt hat. Viele Bewohner des Ruhrgebiets fahren regelmäßig zum Einkaufen nach Venlo, wodurch das Gefühl entsteht, dass Venlo nicht „richtig“ Niederlande ist.

Heute bin ich froh, trotzdem nach Venlo gekommen zu sein. Denn Grenznähe hin oder her – es ist und bleibt eine niederländische Stadt. Das merkt man an den Umgangsformen (du statt Sie), in den Geschäften (Erdnussbutter, aber kein Früchtetee), auf den Straßen (Achtung, Fahrräder!) und natürlich an der Sprache.

 

Willkommen im Arbeitsalltag

Wie erwartet war es zunächst eine Umstellung, nach dem Studium Vollzeit arbeiten zu gehen, die dunkle Jahreszeit hat es auch nicht einfacher gemacht. Allerdings kam ich dank der Weihnachtszeit in den Genuss von Oliebollen, eine Leckerei, die ich ungern verpasst hätte.

Mir gefiel sofort der gleichmäßige Tagesablauf und ich wusste, wenn ich abends nach Hause komme, habe ich Feierabend. Ein Konzept, das einem Studenten weitgehend unbekannt ist.

Wenn man als Übersetzungspraktikant bei AgroLingua arbeitet, macht man genau das: Übersetzen. Man bekommt echte Aufträge, die dann noch einmal von erfahrenen Übersetzern Korrektur gelesen werden. Das konstruktive Feedback ist sehr lehrreich und die Verbesserungen im Text können dann auch gleich in den folgenden Übersetzungen angewendet werden.

 

Die größte Herausforderung

So schwer einige Texte manchmal auch sind – nichts war am Anfang eine größere Herausforderung als die Antwort auf die Frage: „Wie lange brauchst du dafür?“. Ja, man hat in der Uni schon viele Texte übersetzt. Aber es ist etwas ganz anderes, plötzlich vorher angeben zu müssen, wann man damit fertig ist. Wie vieles andere ist das reine Übungssache und mit der Zeit lernt man, den Text und sich selbst einzuschätzen.

Trotz der Spezialisierung von AgroLingua sind die Texte sehr vielfältig. Von Bedienungsanleitungen über Websites bis hin zu Allgemeinen Geschäftsbedingungen ist alles dabei. Da ich gerne koche und backe, lassen vor allem die Rezepte mein Herz höherschlagen.

Auch wenn die Texte sehr unterschiedlich sind, irgendwann kommt der Moment, in dem man einen Text zu einem Thema übersetzt, das man schon einmal übersetzt hat. Wenn man dann zum ersten Mal einige Fachbegriffe bereits kennt, hat man wirklich das Gefühl, etwas gelernt zu haben.

 

Karneval und Kneipen

Bei einem Praktikum im Ausland lernt man jedoch nicht nur sein Metier, sondern auch etwas über die Kultur. Wenn ich an die Venloer Kultur denke, fallen mir vor allem die zwei K ein: Karneval und Kneipen. Als Fast-Rheinländer ist mir die fünfte Jahreszeit nicht unbekannt, aber Venlo ist eine Karnevalshochburg. Während für mich Karneval im Grunde in der Zeit zwischen Altweiber und Veilchendienstag stattfindet, ist das Volksfest in Venlo bereits Wochen vorher Gesprächsthema Nummer eins. Nach Weihnachten dauert es nicht lange, bis man verkleidete Menschen auf den Straßen sieht, am Karnevalswochenende verwandelt sich die Venloer Innenstadt in eine einzige große Partyzone. Da ich in der Innenstadt wohnte, war mir das dann doch ein bisschen zu viel des Guten und ich flüchtete nach Deutschland.

 

Nicht nur an Karneval erfreuen sich die Kneipen in Venlo reger Kundschaft. Venlo bietet eine üppige und abwechslungsreiche Kneipenlandschaft. Das Bierangebot in den Kneipen ist, wahrscheinlich unter anderem wegen des fehlenden Reinheitsgebots, mindestens genauso vielfältig. Ich hätte es sicherlich genossen, wenn ich Biertrinker wäre. Trotzdem erfreute mich der Anblick der vielen Kneipen, da ursprüngliche, gemütliche Kneipen im Ruhrgebiet leider fast ausgestorben sind.

 

Zusammenfassend möchte ich sagen, dass es eine unheimlich tolle Erfahrung war, in den Niederlanden ein Praktikum zu absolvieren. Man lernt so viel über die Kultur, die Sprache und das Land. Auch mit AgroLingua habe ich es gut getroffen, denn hier erhält man einen authentischen Einblick in das Berufsfeld des Übersetzers.

 

Doch das Wichtigste, was ich hier gelernt habe, ist vermutlich: Alles komt goed!

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